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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!
13 Jan 2017

Herzlichen Dank!

Ende November haben wir dazu aufgeruden, Unterschriften gegen das "Energiegesetz" zu sammeln, damit das Schweizer Volk Gelegenheit hat über dieses tiefgreifende Energiewende abzustimmen. Heute dürfen wir "Danke!" sagen. Die nötige Zahl von Unterschriften ist beisammen. Sie werden am Donnerstag, den 19. Januar der Bundeskanzlei übergeben.

Bereits hat der Bundesrat auch das Abstimmungsdatum festgelegt: der 21. Mai 2017. Es bleiben uns also gerade 4 Monate, um unsere Argumente bekannt zu machen. Das ist äusserst knapp! Die Unterschriftensammlung hat nämlich offenbart, dass viele Leute keine Ahnung haben, worum es geht: "Aber wir haben doch gerade abgestimmt!", oder "Das ist mir alles viel zu kompliziert", und auch "Der Bundesrat wird wohl wissen, was gut ist" haben wir zum Beispiel immer wieder zu hören bekommen.

Es kommt eine gewaltige Aufgabe auf uns zu und wir haben mächtige Gegner: Die meisten Parteien, fast alle Medien, die altbekannte Geldsammelindustrie (Greenpeace, WWF und SES) sowie alle, die vom Subventionssegen profitieren – und das sind nicht wenige und nicht nur die Solar- und Windlobby! Sie werden dank den willfährigen Medien freie Bahn haben, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit Falschmeldungen einzudecken – Fake News, wie es auf Neudeutsch heisst. Die beliebtesten sind:

• die Schweiz hat beschlossen, aus der Kernenergie auszusteigen. Hat sie noch nie – im Gegenteil, sie hat fünf mal beschlossen nicht auszusteigen, letztmals am 27. November 2016.
Wind und Sonne können die Kernkraftwerke ersetzen. Können sie nicht, unter anderem, weil die Sonne jeden Abend untergeht.
die Energiewende kostet gerade mal 44 Franken pro Person und Jahr. Das ist bloss die KEV-Abgabe; wenn man richtig rechnet sind es gut 600 Fr.
Strom aus Wind und Sonne ist billiger als Nuklearstrom. Weil sie subventioniert sind und die durch sie verursachten Netz- und Systemkosten nicht eingerechnet werden.
• die Chinesen und die Emirate setzen voll auf Erneuerbare. Das ist ein bewusster Übersetzungsfehler: Beide reden von "Clean Energy" und dazu gehört dort die Kernenergie – vor allem sie.

Man wird die Bürokratie, die Planwirtschaft und die Kette von Geboten und Verboten tunlichst verschweigen. Wir müssen sie offenlegen. Ab heute. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Weitere Argumente folgen. Für heute empfehlen wir das Referat, mit welchem Pierre Bessard, der Direktor des Liberalen Instituts, die Harmonie am Stromkongress in Bern gestört hat. Sie können das Manuskript hier herunterladen.

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