• KaltDuschenMitDoris.ch
    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!

Wissen Sie noch? Es war 1999. Der Wahlkampf im Aargau war lustig. Genauer gesagt: voller Lustgefühle. „Duschen mit Doris“ war angesagt. Der lockere Spruch katapultierte Doris Leuthard in die Promi-Sphäre und nebenbei auch noch in den Nationalrat.

Inzwischen ist sie aufgestiegen, bis in den Bundesrat. Da verfügt sie die Energiewende. Das heisst Strom aus unzuverlässigen Solarzellen und Windturbinen, Stromsparen und Abgaben auf Benzin, und überhaupt: weniger Energie und weniger Wirtschaft und obendrauf keinen Atomstrom.

Am 25. September stimmen wir über die Initiative der Grünen Partei „Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft“ ab. Diese Initiative hat vordergründig nichts mit Energie zu tun, grundsätzlich aber schon.

03 Sep 2016

Der Geheimplan

Was wir schon immer vermutet haben: Im Departement Leuthard weiss man, dass die Energiestrategie 2050 nicht funktionieren kann. Natürlich findet man den Beweis nicht im Bundesamt für Energie. Man muss in den Unterlagen des Bundesamts für Umwelt (BAFU) suchen. Dieses hat einen Bericht zur möglichen Entwicklung der Emission von Treibausgasen geschrieben.

Am Anfang war noch alles klar: Die Atomkraftwerke müssen weg! (Ist Fukushima wirklich überall?) Immerhin bemühte man sich auf bundesrätlicher Seite darum, an die Folgen zu denken: Wie ersetzt man den wegfallenden Atomstrom?

Das „Jubiläum“ wird in den Medien ausgiebig „gefeiert“. Auch die einst renommierte NZZ gibt sich dazu her allerlei Unsinn zu verbreiten. In den diversen Artikeln gibt es nicht allzu viele krasse Lügen, und doch ist das meiste falsch.

08 Feb 2016

Im Takt

Es ist nicht möglich, dass Photovoltaik und Wind die Kernenergie ersetzen können. Wir verkünden und begründen das immer wieder. Beide erzeugen unzuverlässigen Flatterstrom, der vor allem dann verfügbar ist, wenn man ihn nicht braucht. 

Es gibt aber einen weiteren, vielleicht noch wichtigeren Grund, warum das niemals gehen wird. Man spricht kaum davon. Vielleicht, weil die Sache so schwer verständlich ist. Versuchen wir es – weil es so wichtig ist. Es geht um die Synchronisation, um den Takt.

Die Klimakonferenz in Paris ging, wie erwartet, in die Verlängerung. Am Ende resultierte ein Abkommen. Darum wird die Konferenz als Erfolg gewertet. Die Umwelt-Aktivisten und Aktivistinnen jubeln. Das Dokument „empfiehlt“ den Staaten, den CO2-Ausstoss bis 2035 drastisch zu senken und „verpflichtet“ sie, die Erderwärmung auf 2°C zu beschränken, wenn möglich auf 1,5°. So weit, so gut gemeint.

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